
Eintritt frei
Das Vokalensemble UniSono e.V. wurde vor über 15 Jahren von musikbegeisterten Studierenden der Universität Konstanz gegründet und hat sich seither zu einem fest etablierten Klangkörper im südwestdeutschen Raum entwickelt. Unter der Leitung von Johannes Heieck erarbeitet UniSono Konzertprogramme mit dem Ziel, Werke unterschiedlichster Epochen und Stilrichtungen zu einem geschlossenen, lebendigen Klangerlebnis zu verbinden. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die zeitgenössische Chormusik. Charakteristisch für UniSono ist der ausgewogene, transparente Gesamtklang: Von einem tragfähigen Bassfundament bis hin zu einem glockenhellen Sopran entfaltet sich ein homogenes Klangbild, das musikalische Präzision und Ausdruckskraft vereint. Diese klangliche Geschlossenheit ist das Ergebnis kontinuierlicher Ensemblearbeit und zugleich Ausdruck einer gemeinsamen musikalischen Handschrift. Mit seinen Konzerten begeistert UniSono seit Jahren ein wachsendes Publikum im südwestdeutschen Raum. So wurde etwa das Konzert im Rahmen des Bodenseefestivals 2025 als bemerkenswerter vokalmusikalischer Höhepunkt wahrgenommen. Weitere Informationen: www.unisono-konstanz.de
Johannes Heieck studierte Deutsch und Geschichte auf Lehramt an der Universität Konstanz und arbeitet derzeit als Lehrer am Marianum Hegne. Seit seiner Kindheit ist und war er Mitglied in international renommierten Chören wie der Christophorus-Kantorei Altensteig, dem Maulbronner Kammerchor oder dem Jungen Vokalensemble Hannover. Zudem geht er vielfältigen solistischen und Ensembletätigkeiten in Süddeutschland und der Schweiz nach. Seine dirigentische Ausbildung absolvierte er u.a. bei Michael Nonnenmann und Volker Hempfling. Er leitet mehrere Chöre, darunter auch den Kirchenchor Steckborn und UniSono Konstanz.
Im Zentrum des Konzertprogramms steht das uralte Gebet „Kyrie eleison“ – ein Ruf um Erbarmen, der zugleich Not und Hoffnung ausdrückt. Musikalisch folgen wir einem inneren Weg des Menschen: vom Ruf aus der Tiefe über Klage und Bitte bis hin zum Vertrauen auf Trost, Hoffnung und Verheißung. Die vielfältigen Chorkompositionen aus unterschiedlichen Jahrhunderten lassen Momente der Ruhe, des Trostes und der Zuversicht hörbar werden – mal zart und intim, mal kraftvoll und erhebend, und spannen so einen Bogen von bewegender Klage bis hin zu existenzieller Sehnsucht.



